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Sicheres Arbeiten von Auswärts mit Nord VPN

Um was es geht: VPN steht für virtuelles privates Netzwerk und stellt eine sichere Verbindung zwischen dem Endgerät, auf dem die VPN-Software installiert ist, und dem Internet her. Damit werden die Online-Identität sowie die IP-Adresse geschützt, was gerade beim Surfen in öffentlichen Hotspots (z.B. Internet-Cafe) wichtig ist.


Günstig im Abo: Der Hersteller NordVPN bietet solch eine VPN-Sicherheitslösung, und zwar als Monats-,1-Jahres und 2-Jahres-Paket an. Ausserdem können Anwender für die genannten Abo-Zeiträume aus der Basis-, Plus-, Komplett- sowie der Ultra-Variante der NordVPN-Lösung wählen. Die Faustregel: Je höherwertiger das Paket, und je länger sich der Anwender daran bindet, desto günstiger wird es bei den anfallenden Kosten. Ein Beispiel, das dies verdeutlicht: Entscheidet sich der Nutzer für ein Monatspaket der günstigsten Basis-Variante, werden pro Monat knapp 13 Franken fällig, sofern er folglich jedes Mal pro Monat zahlt. Bucht er hingegen gleich für den Maximalzeitraum, also für 2 Jahre, das Ultra-Paket (u.a. zusätzlich zum VPN mit Bedrohungsschutz, Werbe- und Tracker-Blocker, Passwortmanager, Cloudspeicher) kostet das monatlich etwa «nur» Fr.6. 50 – allerdings eben für den Zeitraum von zwei Jahren hinweg. Schön: Wer sich nicht sicher ist, kann zudem auch von der 30-Tage-Geld-zurück-Garantie des Anbieters Gebrauch machen.

Die NordVPN-Versionen im direkten Preisvergleich.




Was bei allen Versionen gleich ist: Als Bezahlmethoden für die jeweiige VPN-Lösung sind neben der Kreditkarte auch Google Pay und Twint möglich. Beim Kauf kann der Anwender maximal zehn Geräte gleichzeitig schützen. Konkret lassen sich auf entsprechenden Geräten IP-Adresse und Datenverkehr unter den Betriebssystemen Windows, macOS, Android, iOS und Linux schützen respektive verschlüsseln. Wir haben für den PCtipp-Test die «Plus»-Jahresversion für ca. Fr. 80.- auf unserem Test-Smartphone (Samsung S23 Ultra) installiert und getestet. Nach der Installation der App respektive der Registrierung via E-Mail und Passwort, wird zum Aktivieren der VPN-Software der Aktivierungs-Code eingegeben, welcher eben gekauft werden muss und ab Eingabe für den genannten Zeitraum gültig ist. Damit ist die Installation auch schon beendet.


Der Startbildschirm der Software ist zweigeteilt. Oben auf dem App-Screen wird eine Weltkarte gezeigt, die schnell über die verfügbaren VPN-Server der Software informiert. Die untere Hälfte informiert über den aktuellen Status. Ist kein VPN aktiv, wird der Anwender mit «Du bist ungeschützt» informiert. Direkt darunter ist ein «Schnell verbinden» -Button, um sich per Fingertipp schnell mit einem der über 6'300 VPN-Server (!) in 111 Länder zu verbinden.


Gesagt, getan: Wir haben uns innert nur 3 Sekunden mit dem brasilianischen VPN-Server (in Sao Paulo) verbunden. Tipp: Wer hier ein spezielles Land sucht, kann dazu auch direkt die Suche in der App benutzen und wird so schnell fündig. Zurück zur Startseite: Unterhalb des Startscreens befinden sich ausserdem die vier Touchbuttons «Startseite», «Meshnet», «Neuigkeiten» und «Profil». Besonders die Funktion «Meshnet» ist aus Sicht des Anwenders interessant.


Ein Beispiel dafür, wie vielseitig und umfangreich die NordVPN-Software mittlerweile ist: Mit der neuen Funktion «Meshnet» lassen sich beispielsweise Dateien teilen, oder auch auf andere Geräte zugreifen (Remote-Zugriff). Und zwar auf dem Computer, dem Telefon oder auch Tablet. Hierbei ist es egal, wo auf der Welt sich die zu koppelnden Geräte tatsächlich befinden.

Nach der erfolgreichen Einrichtung (NordVPN gibt dazu ein ausführliches Tutorial auf der Webseite, aber auch direkt in der App) fungieren die Geräte untereinander wie ein sicheres Local Area Network (= LAN), wobei die Endgeräte damit direkt verbunden sind. Der praktische Nutzen Dateien teilen, effizientes Team-Work bis hin zu Multi-Player-Games sind ab sofort möglich. Daumen hoch.


Weiteres Feature ist der «Dark Web-Monitor» (siehe linker Screen), der den Nutzer über bestehende Sicherheitslecks informiert. Auch diese Funktion ist hilfreich und kann unter Umständen grösseren Schaden abwenden. Natürlich haben wir uns auch bezüglich der Streaming-Qualitäten respektive der Verbindungsqualität von NordVPN überzeugt.

Auch hier geht unser Daumen steil. Wir konnten uns aus der «Ferne» zum heimischen Netflix-Portal einloggen und hatten dabei gewohnten Zugriff auf das Filmportal. Auch weitere klassische Geoblocks (z.B. ARD-, ZDF-, SRF-Mediathek, Servus-TV) konnte das Programm zum Testzeitpunkt aushebeln. Eine Garantie, dass solche Dienste immer funktionieren, gibt es natürlich nicht, da die Betreiber ihrerseits (verständlicherweise) auch bestrebt sind, ihr Portale gegen VPN-Zugriffe zu sichern.


Das Ganze lässt sich in etwa mit dem bekannten «Katz-und-Maus»-Spiel umschreiben. Allerdings mit einer flinken VPN-Maus. Schön: Bei einer instabilen Internetverbindung bietet das Programm den «Kill-Switch». Kill Switch kommt dann zum Einsatz, wenn die VPN-Verbindung einmal unerwartet abbrechen sollte, in diesem Fall unterbricht der Switch die Internetverbindung, damit keine Daten ungesichert gesendet werden. Ist die VPN-Verbindung wieder hergestellt, wird auch die Internetverbindung wieder aufgenommen.

Dazu wird unter «Profil\Einstellungen» bei der NordVPN-Software sowohl «Automatisch verbinden» wie auch «Blockieren von Verbindungen ohne VPN» eingestellt. Fertig. Damit ist «KillSwitch» automatisch aktiv und trennt die Verbindung in Eigenregie, falls das Internet (z.B. Hotspots etc.) instabil wird oder eben komplett ausfällt.

Zusatztipp: Unter dem Punkt «Profil» lässt sich ausserdem auch die Verbindungszeit in den letzten 7 Tagen respektive die «Dark-Web-Monitor»-Aktivitäten einsehen.

Fazit: Die VPN-Software NordVPN ist eine mächtige Applikation, um die eigene Identität im Web zu schützen. Die VPN-Software arbeitet zudem schnell, zuverlässig und bietet eine Fülle cleverer Zusatzfunktionen.



Quelle: PCtipp


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